FördePerspektivenArchitekturblog über Kiel und die Kieler Förde

Jugendwettbewerb

Meine Stadt – Meine Visionen

In Kiel im Jahr 2030 müssen sich vor allem diejenigen wohl fühlen, die heute noch Jugendliche sind

Fast 100 Jugendliche haben am Wettbewerb teilgenommen. Als Einzelperson, als Gruppe oder als Klasse. Die Wettbewerbsbeiträge waren eindrucksvoll und technisch aufwendig und hochwertig. Sie setzten sich überlegt und sehr konkret mit den Zukunftsfragen der Stadt Kiel und ihrer Menschen auseinander.

Resumée der Wettbewerbsbeiträge

  • Wir Jugendlichen sagen “ja” zu unserer Stadt und engagieren uns, damit Kiel schöner und attraktiver wird.
  • Wir brauchen bessere und schnellere öffentliche Verkehrsmittel, weil wir darauf angewiesen sind.
  • Die Förde muß “überbrückt” werden. Dabei wollen wir unseren Spaß haben.
  • Wir fordern attraktive Sport-, Wellness- und Freizeitangebote am Fördeufer oder in der Förde.
  • Umweltfreundlichkeit und technischer Fortschritt bedeuten für uns keinen Widerspruch.
  • Wir haben zwar Zukunftsängste, aber schauen trotzdem optimistisch in die Zukunft.

“Die Arbeit war für Schüler wirklich interessant, hat viele Diskussionsanlässe auch nach den Treffen der Video-AG bewirkt und hat allen Beteiligten viel Freude gemacht.

Ein weiterer positiver Aspekt war die produktive Zusammenarbeit von jungen und älteren Schülern: Henning ist in der 5.Klasse, Benjamin im 12.Jahrgang, die übrigen Teilnehmer in der Mittelstufe. Das Thema hat wirklich jeden auf unterschiedliche Weise berührt und zu einer bewussteren Sichtweise der Umwelt, u.U. sogar des (eigenen) Lebens geführt. Abschließend kann man sagen, dass die Beschäftigung mit dem Projekt „Kiel im Jahre 2030“ ein erster Schritt in eine gemeinsame Zukunft war.”

Bettina Marahrens, Leiterin der Video-AG / Gymnasium Wellingdorf

Jugendarbeit “Zeitreisender”

Leben in Kiel

Dennis: Was für Menschen leben denn 2030in Kiel?

Zeitreisender: Es gibt wieder viele Kinder und das Problem einer auf dem Kopf stehenden Alterspyramide ist nicht eingetreten. Aber vor allen Dingen ist Kiel eine multikulturelle Stadt.

Dennis: Und die leben da friedlich zusammen?

Zeitreisender: Ja, in der Zukunft gibt es in Kiel nur noch sehr vereinzelt Menschen mit Hass auf die Menschen anderer Herkunft, denn es geht allen recht gut.

Dennis: Arbeitet man 2030 nur noch in Kiel und lebt außerhalb der Stadt?

Zeitreisender: Nein, nach 60 Jahren ist der Prozess der Suburbanisierung gestoppt. 2030 gilt: “WOHNEN IM GRÜNEN IST WOHNEN IN KIEL!“

Hinweis: Die zugehörigen Informationstafeln aus der Ausstellung finden Sie in der Galerie im Album Kiel2030/Jugenwettbewerb.

Einige Beiträge aus dem Wettbewerb