Ostufer-Fördewanderweg


Workshop

Im Winter- und Sommersemester 2005 erarbeiteten zwölf Studierende des Studienganges Architektur der Fachhochschule Kiel städtebauliche Konzepte für das Ostufer der Kieler Förde und kamen dabei zu sehr spannenden und diskussionswürdigen Ergebnissen. Aufgabe war es, für den Uferbereich von Kiel-Dietrichsdorf bis nach Möltenort Potentiale für die bauliche Entwicklung zu identifizieren und Vorschläge für die Fortentwicklung der ufernahen Freiraumbereiche zu erarbeiten.

Im Rahmen der Vorstellung der Arbeiten und der Diskussion mit den beteiligten Kommunen entstand die Idee, die Arbeitsergebnisse der Studenten weiter zu verifizieren und unterstützt durch Fachleute Ansatzpunkte für das weitere Handeln der Gemeinden herauszuarbeiten. Am 17./18.11.2006 fand auf Initiative der FH Kiel, Fachbereich Bauwesen in Eckernförde, unterstützt durch die Architektenkammer Schleswig-Holstein, die Stadt Kiel und die Gemeinde Heikendorf, ein Workshop mit Architekten, Landschaftsplanern, Studierenden, Kommunalpolitikern und anderen örtlichen Akteuren statt, der sich vertiefend mit der perspektivischen Entwicklung des Ostufers befasste. Zurückblickend war und ist die Förde immer der Ausgangspunkt und wichtigster Impulsgeber für die Stadtentwicklung Kiels und ebenso die Entwicklung der Region.

Die Wasserlage initiiert immer wieder Ideen für wegweisende Projekte, Investitionen und Einzelvorhaben, beispielsweise das Hörn-Projekt und der weitere Hafenausbau, wie aktuell insbesondere der Kreuzfahrtterminal. Gleiches gilt für die Planung von Liegeplätzen, für Wasserhäuser und Sportboote, die Planung von Hotelprojekten und Wohnbebauungen oder auch die weitere Gewerbeansiedlung. Derzeit wird die Diskussion um den Bau eines Großkraftwerkes an der Förde geführt. Eine Gesamtschau der Projekte und des zur Verfügung stehenden Potentials wurde bisher nur in Ansätzen und gemeindeübergreifend nur äußerst selten vorgenommen.


Workshop-Broschüre mit Ergebnissen

Untersuchungsbereiche des Workshops:

Hinweis: In Kürze wird dieses Thema noch durch eine Bildergalerie und eine Kartendarstellung ergänzen.