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	<title>FördePerspektiven</title>
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	<description>Architekturblog über Kiel und die Kieler Förde</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Mar 2010 19:27:05 +0000</lastBuildDate>
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  <title>FördePerspektiven</title>
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		<item>
		<title>Die Kieler Innenstadt &#8211; eine Idealvorstellung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Herold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadtinsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kieler Schloss]]></category>
		<category><![CDATA[Planungswerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend des Werkstattverfahrens im vergangenen Jahr und in der abschlie&#223;enden Planungswerkstatt gab es trotz der verschiedenen Interessen und der unterschiedlichen planerischen Vorkenntnisse der Beteiligten in vielen Punkten einen Konsens. Die &#220;bereinstimmungen betrafen dabei nicht nur die grundlegenden Fragestellungen, sondern auch die Begeisterung f&#252;r einzelne Ideen und planerische Details.
Der offizielle Entwurf
Im Rahmenkonzept &#8220;Perspektiven f&#252;r die Kieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend des Werkstattverfahrens im vergangenen Jahr und in der abschlie&#223;enden Planungswerkstatt gab es trotz der verschiedenen Interessen und der unterschiedlichen planerischen Vorkenntnisse der Beteiligten in vielen Punkten einen Konsens. Die &#220;bereinstimmungen betrafen dabei nicht nur die grundlegenden Fragestellungen, sondern auch die Begeisterung f&#252;r einzelne Ideen und planerische Details.</p>
<h3>Der offizielle Entwurf</h3>
<p>Im Rahmenkonzept &#8220;Perspektiven f&#252;r die Kieler Innenstadt&#8221; des Stadtplanungsamtes, das im Juni 2009 erschien, sind die grundlegenden Planungsentscheidungen eingeflossen. Die Ausarbeitung ist gelungen und unter st&#228;dtebaulichen Aspekten als nahezu lehrbuchm&#228;&#223;ig zu bezeichnen. Bei der Vorstellung wurde sie deswegen von B&#252;rgern und Planern positiv zur Kenntnis genommen.</p>
<p>Einzig das weiterhin eingeplante Einkaufszentrum „Rathausgalerie“ zwischen Altem Rathaus und Holstenstra&#223;e stie&#223; auf Kritik, war es doch w&#228;hrend der Planungswerkstatt von B&#252;rgern und den eingeladenen Planern nahezu einstimmig abgelehnt worden. Ob die erneute Einbeziehung aus politischem Kalk&#252;l geschah oder nur die Darstellung einer st&#228;dtebaulichen Option war, wurde an diesem Abend &#8211; und auch sp&#228;ter &#8211; nicht gekl&#228;rt.<span id="more-3631"></span></p>
<h3>Das Ideal</h3>
<p>An dieser Stelle soll nun der Versuch unternommen werden, die Ideen der Planungswerkstatt einmal in einer abstrahierten Konzeptskizze zusammen zu fassen, ohne dabei R&#252;cksicht auf politische oder wirtschaftliche Interessen nehmen zu m&#252;ssen. Dass bei gleichwertigen M&#246;glichkeiten die Entscheidungen im Zweifelsfall subjektiv getroffen werden, ist dabei unumg&#228;nglich. Im Grundsatz wurden sie immer zugunsten eines klaren, durchg&#228;ngigen Konzeptes gef&#228;llt.</p>
<p>Die nachfolgenden Skizzen sollen die damaligen Grundideen visualisieren und in der durch den Karstadt-Verkauf neu belebten Innenstadt-Diskussion alternative Wege aufzeigen. Auf eine Differenzierung der Nutzungen (Verwaltung, Handel, Wohnen, etc.) wurde in den Grafiken bewusst verzichtet, um die Kernaussagen klarer darstellen zu k&#246;nnen.</p>
<h3>Grundlegende Planungsentscheidungen in Stichworten</h3>
<p><strong>Innenstadt</strong></p>
<div id="attachment_3637" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-innenstadt-einzelhandel.jpg" rel="lightbox[id3631]"><img class="size-medium wp-image-3637 " title="Einzelhandel zwischen Innenstadt und Sophienhof" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-innenstadt-einzelhandel-240x180.jpg" alt="Einzelhandel zwischen Innenstadt und Sophienhof" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Einzelhandel zwischen Innenstadt und Sophienhof</p></div>
<p>Das Stadtzentrum macht den Charakter einer Stadt aus und pr&#228;gt den Eindruck, den B&#252;rger und Besucher von ihr gewinnen. Eine Forderung aller Beteiligten war, dass man sich ein lebenswertes Zentrum mit Aufenthaltsqualit&#228;t w&#252;nscht.  Die Innenstadt soll Mittelpunkt des &#246;ffentlichen Lebens sein, ein Ort zum Treffen und Verweilen, und nicht nur dem Konsum dienen. In dieser Hinsicht wurden mehrere Grunds&#228;tze formuliert:</p>
<ul>
<li>Aufhebung der „Inselwirkung“ des Karstadt-LEIK-Komplexes, &#214;ffnung des Geb&#228;udes zu Altem Markt und Bootshafen</li>
<li>Umstrukturierung der Eggerstedtstra&#223;e</li>
<li>Umgestaltung des Alten Marktes (Abrei&#223;en der Platzbebauung, Einebnen der Fl&#228;che)</li>
<li>kein Einkaufszentrum zwischen altem Rathaus und Holstenstra&#223;e</li>
<li>daf&#252;r Sanierung und Aufwertung Markthalle</li>
<li>Ausbildung der Holstenstra&#223;e zur Flaniermeile mit Wohnen und Gastronomie (evtl. mit Wasser)</li>
<li>Aufwertung von Europaplatz, Rathausplatz und Berliner Platz; Steigerung der Aufenthaltsqualit&#228;ten in der Innenstadt</li>
</ul>
<p><strong>Innenstadtinsel</strong></p>
<div id="attachment_3638" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-innenstadtinsel.jpg" rel="lightbox[id3631]"><img class="size-medium wp-image-3638" title="Die Innenstadtinsel" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-innenstadtinsel-240x180.jpg" alt="Die Innenstadtinsel" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Idee der Innenstadtinsel</p></div>
<p>Das Besondere an Kiel ist die Lage an der F&#246;rde. Sie macht einen Gro&#223;teil der Lebensqualit&#228;t in der Landeshauptstadt aus. Leider sp&#252;rt man in der Innenstadt recht wenig von der N&#228;he zum Wasser. Die Stadt wendet dem Wasser quasi den R&#252;cken zu. So gibt es in der Innenstadt praktisch keine Gastronomie am Wasser und die Vernetzung der Einkaufsstra&#223;en verl&#228;uft parallel zum F&#246;rdeufer &#8211; nie zum Wasser.</p>
<p>Dies hat nat&#252;rlich zwingende Gr&#252;nde, zum einen wegen der Sicherheitsvorschriften seitens des Seehafens und der notwendigen Verlade- und Parkfl&#228;chen, andererseits ist dies f&#252;r ein Stadtzentrum ein unhaltbarer Zustand und kann langfristig nicht so bleiben. Hier m&#252;ssen Kompromisse gesucht und gefunden werden.</p>
<p>Um das Wasser in die Stadt und die Menschen ans Wasser zu bekommen, gibt es deswegen folgende Ans&#228;tze:</p>
<ul>
<li>Wasserverbindung zwischen Bootshafen und Kleinem Kiel</li>
<li>Wasserverbindung zwischen Bootshafen und F&#246;rde</li>
<li>Sitzm&#246;glichkeiten an der F&#246;rde, vielleicht als Sitzstufen am Sartori-Berger-Speicher</li>
</ul>
<p><strong>Kieler Schloss</strong></p>
<div id="attachment_3636" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-kieler-schloss.jpg" rel="lightbox[id3631]"><img class="size-medium wp-image-3636 " title="Kieler Schloss" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/100307_kiel-kieler-schloss-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kieler Schloss und Konzerthalle</p></div>
<p>Ein Erfolg des Werkstattverfahrens im vergangenen Jahr war die Diskussion &#252;ber den Wert des Kieler Schlosses und die abschlie&#223;ende Erkenntnis, dass es bestehen bleiben soll. Dieser Konsens war in der weiteren Betrachtung Ausgangspunkt f&#252;r die Entwicklung von Ideen, wie man in Zukunft mit dem Geb&#228;ude und der angrenzenden Konzerthalle umgehen soll.</p>
<p>Der Schlossbereich hat als kultureller Schwerpunkt der Kulturmeile und als Entrée f&#252;r die Besucher, die vom Ostseekai kommen, eine Schl&#252;sselrolle in in der n&#246;rdlichen Innenstadt. In dieser Hinsicht wurden folgende Grunds&#228;tze formuliert:</p>
<ul>
<li>Bessere Anbindung des Schlossareals an die Innenstadt</li>
<li>Kieler Schloss soll erhalten bleiben</li>
<li>Aufwertung bzw. Aufstockung des Geb&#228;udes</li>
<li>Sanierung oder Neubau der Konzerthalle</li>
<li>Umgestaltung des Schloss-Parks</li>
<li>bessere Anbindung an Hindenburgufer (Kulturmeile) und Ostseekai</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Kiel Hansastra&#223;e &#8211; eine Empfehlung</title>
		<link>http://www.foerdeperspektiven.de/2010/03/03/kiel-hansastrasse-eine-empfehlung</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter-J. Mehlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist sehr erfreulich, wenn Einw&#228;nde gegen ein vorgestelltes Konzept &#8211; hier die Planung der Schulverwaltung f&#252;r das Gel&#228;nde der Goethe- und Ricarda-Huch-Schule &#8211; nicht nur verbal vorgetragen werden, sondern konstruktiv auch alternative Vorschl&#228;ge. Das Konzept der B&#252;rger ist ein Beispiel, wie Partizipation funktionieren kann &#8211; dieses vorab v&#246;llig unabh&#228;ngig davon, ob diese L&#246;sung nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr erfreulich, wenn Einw&#228;nde gegen ein vorgestelltes Konzept &#8211; hier die Planung der Schulverwaltung f&#252;r das Gel&#228;nde der Goethe- und Ricarda-Huch-Schule &#8211; nicht nur verbal vorgetragen werden, sondern konstruktiv auch alternative Vorschl&#228;ge. Das Konzept der B&#252;rger ist ein Beispiel, wie Partizipation funktionieren kann &#8211; dieses vorab v&#246;llig unabh&#228;ngig davon, ob diese L&#246;sung nun tats&#228;chlich besser ist als die offizielle Planung von Stadt und AX5.</p>
<p>Da mir der Hintergrund beider Konzepte nur unzureichend bekannt ist, will ich diese nicht im Einzelnen beurteilen. Mir geht es eher darum, darauf hinzuweisen, dass mit der Neuordnung des Schulgel&#228;ndes eine vielleicht nicht wiederkehrende Chance besteht,</p>
<ol>
<li>die beiden Schulen intensiver als bisher zu verbinden und</li>
<li>die Schulen strukturell besser in den Stadtteil zu integrieren.</li>
</ol>
<div id="attachment_3605" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/mehlhorn_planung-stadt.jpg" rel="lightbox[id3601]"><img class="size-medium wp-image-3605 " title="Planung der Schulverwaltung" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/mehlhorn_planung-stadt-240x158.jpg" alt="Planung der Schulverwaltung" width="240" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Planung der Schulverwaltung</p></div>
<p><span id="more-3601"></span></p>
<p><strong>Zu 1.:</strong> Das <span style="text-decoration: underline;">Konzept der Schulverwaltung</span> sucht die Verbindung &#252;ber die Mensa herzustellen. F&#252;r eine fu&#223;l&#228;ufige Verbindung steht die Mensa aber schlichtweg im Weg. Eine denkbare Verbindung &#246;stlich der Turnhalle w&#252;rde bauliche Vorkehrungen im Altbau der RHS erfordern und im Neubau der Klassenzeile der Goethe-Schule erfordern und damit den funktionalen Zusammenhang der Erdgeschossnutzungen st&#246;ren.</p>
<p>Das <span style="text-decoration: underline;">Konzept der B&#252;rger</span> stellt zwar eine geradlinige Verbindung der beiden Schulh&#246;fe nicht explizit dar, w&#252;rde diese aber parallel zur dargestellten Laufbahn m&#246;glich machen.</p>
<p><strong>Zu 2.:</strong> <span style="text-decoration: underline;">Beide Konzepte</span> haben m.E. eine deutliche Schw&#228;che dadurch, dass sie nicht weitr&#228;umig oder st&#228;dtebaulich denken. Beide Geb&#228;ude wenden sich nur nach innen, die Wirkung nach au&#223;en wird offensichtlich nicht bedacht.</p>
<div id="attachment_3606" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/mehlhorn_planung-buerger.jpg" rel="lightbox[id3601]"><img class="size-medium wp-image-3606" title="Alternative der B&#252;rger" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/03/mehlhorn_planung-buerger-240x158.jpg" alt="Alternative der B&#252;rger" width="240" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Alternative der B&#252;rger</p></div>
<p>Eine Mensa und eine Sporthalle sollten heutzutage nicht f&#252;r einen begrenzten Nutzerkreis (=Sch&#252;ler) allein erstellt werden, sondern durch mehrere Gruppen (=Vereine, Senioren, Sch&#252;ler) nutzbar sein. Dadurch entst&#252;nde ein wichtiger Impuls auch f&#252;r den Stadtteil. F&#252;r Veranstaltungen k&#246;nnte die Mensa die Bewirtschaftung &#252;bernehmen, die Nebenanlagen (WC, Garderoben u.&#228;.) k&#246;nnten beiden Einrichtungen dienen. Um einen vom Schulbetrieb unabh&#228;ngigen Betrieb zu erm&#246;glichen, ist das Nebeneinander beider Einrichtungen (Mensa+Sporthalle) sinnvoll. Auch sollte der Zugang so angelegt sein, dass das Schulgrundst&#252;ck nicht zwangsweise betreten werden muss. Das ist nur im Konzept der B&#252;rger m&#246;glich.</p>
<p>In beiden Konzepten fehlt eine Verkn&#252;pfung mit den Stra&#223;en, d.h. Hansastra&#223;e und Westring. Insbesondere der fast zuf&#228;llig wirkende Zugang von der Hansstra&#223;e aus ist v&#246;llig unbefriedigend. Im Konzept der B&#252;rger entsteht eine R&#252;ckseite der Mensa mit Anlieferung und Stellpl&#228;tzen.</p>
<h3>Res&#252;mee = Empfehlung:</h3>
<p>Beide Konzepte erf&#252;llen die zu stellenden Anforderungen an die st&#228;dtebauliche Einbindung der zwei Schulen nur teilweise, die interne Verbindung ist in beiden Konzepten nicht wirklich gel&#246;st.</p>
<p>F&#252;r eine Verbesserung bietet das Konzept der B&#252;rger mehr Spielraum, es sollte m.E. dieses weiter verfolgt werden.</p>
<p><strong>Meine Vorschl&#228;ge im Einzelnen sind:</strong></p>
<p><strong>Zu 1:</strong> Herstellung einer ausgepr&#228;gten Schulachse zwischen den beiden Schulh&#246;fen parallel zur dargestellten Laufbahn ohne die bestehenden und geplanten Geb&#228;udetrakte zu beeintr&#228;chtigen.</p>
<p>Vor der Mensa sollte ein kleiner Platz in der Art eines Forums die internen Wege verkn&#252;pfen und Raum f&#252;r gemeinsame Aktivit&#228;ten bieten.</p>
<p>Die Laufbahn ist nach Osten zu verschieben, so dass kein &#220;berqueren notwendig ist, um andere Teile der Freifl&#228;chen zu erreichen. Um die notwendige L&#228;nge zu sichern,  ist der Zugang der Schule von der Hansastra&#223;e etwas nach S&#252;den zu verlegen und platzartig anzulegen.</p>
<p><strong>Zu 2.:</strong> Mensa und Sporthalle sind am Westring so nebeneinander zu legen, dass eine Nutzung unabh&#228;ngig vom Schulbetrieb m&#246;glich ist und Funktionselemente gemeinsam genutzt werden k&#246;nnen. Der Zugang sollte sowohl von Osten (Schulen) m&#246;glich sein, als auch vom Westring (externe Nutzer). Der Zugang  vom Westring ist einladend in Form eines kleinen Platzes (Wartebereich, Fahrradst&#228;nder) in Verbindung mit den notwendigen Stellpl&#228;tzen so anzulegen (daf&#252;r Aufgabe der Stellplatze zwischen Sporthalle und Goetheschule!!!), die Mensa so zu gestalten, dass keine unansehnliche R&#252;ckseite entsteht. Die Anlieferung (ein- oder zweimal am Tage) kann problemlos &#252;ber den Vorplatz erfolgen. Eine Umfahrt wie im Vorschlag der B&#252;rger ist m.E. nicht erforderlich. Entlang dem Westring sollte ein Teilbereich f&#252;r kurzfristiges Halten zum Bringen oder Abholen der Kinder bzw. anderen Nutzer ausgelegt werden.</p>
<p>Die hier dargelegten Vorschl&#228;ge sind in der beigef&#252;gten Skizze auf der Grundlage der B&#252;rger-Alternative dargestellt. Orange hervorgehoben sind die Wegebeziehungen: Schulachse zwischen den Schulh&#246;fen, dazwischen ein zentraler Platz (Forum vor der Mensa), kleine Pl&#228;tze zur Verkn&#252;pfung der schulinternen Wege mit dem &#246;ffentlichen Raum (Hansastra&#223;e bzw. Westring). Nicht ganz korrekt ist der Zugang des Schulgel&#228;ndes von der Hansastra&#223;e gezeichnet: Er m&#252;sste etwas weiter nach S&#252;den in Richtung Kindergarten verlegt werden, um die Laufbahn mit Auslauf zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Ich hoffe, mit dieser Kritik und den Vorschl&#228;gen beiden Konzepte zu helfen,  bestehende Vorstellungen zu optimieren und w&#252;rde mich freuen, damit einen Konsens zu erleichtern. Mit den anstehenden Bauma&#223;nahmen wird die Zukunft der Schulen baulich-strukturell f&#252;r viele Jahre gepr&#228;gt, zugleich w&#252;rde der Stadtteil gewinnen. Vielleicht gibt es ja noch bessere L&#246;sungen…</p>
<p>Dieter-J. Mehlhorn</p>
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		<item>
		<title>Kino f&#252;r Architekten: Oscar Niemeyer &#8211; Das Leben ist ein Hauch</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Minka Nieswand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Niemeyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 11. bis 13. M&#228;rz, jeweils um 18.30 Uhr, zeigt das Kommunale Kino in der Pumpe den Dokumentarfilm &#8216;Das Leben ist ein Hauch&#8217; (BR 2007, 85 min, OmU) &#252;ber den brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer.
Oscar Niemeyer ist der letzte noch lebende Vertreter der klassischen Architektur-Moderne des letzten Jahrhunderts. Entstanden 2007 zu seinem 100. Geburtstag l&#228;sst der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 11. bis 13. M&#228;rz, jeweils um 18.30 Uhr, zeigt das <a href="http://www.diepumpe.de/"title="Weiter zu Die Pumpe e.V."  target="_blank" class="extlink">Kommunale Kino in der Pumpe</a> den Dokumentarfilm &#8216;Das Leben ist ein Hauch&#8217; (BR 2007, 85 min, OmU) &#252;ber den brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer.</strong></p>
<p>Oscar Niemeyer ist der letzte noch lebende Vertreter der klassischen Architektur-Moderne des letzten Jahrhunderts. Entstanden 2007 zu seinem 100. Geburtstag l&#228;sst der Dokumentarfilm OSCAR NIEMEYER – DAS LEBEN IST EIN HAUCH den Stararchitekten selbst die Geschichte seiner gro&#223;en Bauprojekte erz&#228;hlen. Wegbegleiter wie der Schriftsteller José Saramago, der Liedermacher Chico Buarque oder der Historiker Eric Hobsbawn &#228;u&#223;ern sich &#252;ber den Architekten und sein Werk. Der Original-Soundtrack stammt vom legend&#228;ren Bossa-Nova-Pianisten João Donato (Text: <a href="http://www.salzgeber.de"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">www.salzgeber.de</a>).</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br /><br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/VSrVZHIUoo0/0.jpg" alt="media" /><br />
[Rufen Sie bitte den Beitrag auf der Webseite auf um das Video zu betrachten!]
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	</item>
		<item>
		<title>Alternative der Anwohner: Neubau Mensa Goetheschule/Ricarda-Huch-Schule</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Dircks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AX5]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass m&#246;chten wir an dieser Stelle das Alternativkonzept der Anwohner ver&#246;ffentlichen. Da das neue Mensageb&#228;ude im anstehenden Schuljahr dringend ben&#246;tigt wird, soll/muss die Baugenehmigung kurzfristig erteilt werden. Die Anwohner, die dem Bauprojekt generell positiv gegen&#252;ber stehen, f&#252;hlen sich von der Stadt &#252;bergangen und haben in Eigenregie ein eigenes Konzept erarbeitet. (Anm. d. Redaktion)
Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass m&#246;chten wir an dieser Stelle das Alternativkonzept der Anwohner ver&#246;ffentlichen. Da das neue Mensageb&#228;ude im anstehenden Schuljahr dringend ben&#246;tigt wird, soll/muss die Baugenehmigung kurzfristig erteilt werden. Die Anwohner, die dem Bauprojekt generell positiv gegen&#252;ber stehen, f&#252;hlen sich von der Stadt &#252;bergangen und haben in Eigenregie ein eigenes Konzept erarbeitet. (Anm. d. Redaktion)</p>
<h3>Warum die Alternative?</h3>
<p><strong>Ein Schulneubau in der geplanten Gr&#246;&#223;enordnung und Bedeutung ist ohne ein schl&#252;ssiges st&#228;dtebauliches Konzept und belastbaren Wirtschaftlichkeitsaussagen nicht vorstellbar.</strong></p>
<p><strong>Wie sieht unser st&#228;dtebauliches Konzept aus?</strong></p>
<p>Konzentration der Neubauten am Westring, Erhaltung eines gro&#223;en innerst&#228;dtischen Freiraumes und &#214;ffnung zum Stadtteil</p>
<p>Der <strong>Hauptunterschied</strong> zwischen dem Entwurf der Verwaltung und unserem Entwurf ist die Lage der Mensa am Westring. Daraus ergeben sich <strong>acht entscheidende Vorteile</strong> gegen&#252;ber dem Stadtentwurf. Es gibt <strong>keine Nachteile</strong> gegen&#252;ber dem Entwurf der Stadt.</p>
<ol>
<li>Bessere Erschlie&#223;ung und optimale Zuordnung der Stellpl&#228;tze (keine zus&#228;tzliche Belastung der Fahrradstra&#223;e)</li>
<li>Minderung des Verkehrsl&#228;rms vom Westring</li>
<li>Schonung des  erhaltenswerten Baumbestands</li>
<li>Zus&#228;tzlich nutzbare Sportfl&#228;chen</li>
<li>Kurze, direkte Fu&#223;wege</li>
<li>&#214;ffnung zum Stadtteil „Bereich Holtenauer Stra&#223;e“</li>
<li>Nachbarschaftliches R&#252;cksichtsgebot</li>
<li>Wirtschaftlichkeit (Einsparung von ca. 700.000 Euro)<span id="more-3556"></span></li>
</ol>
<h3>1. Bessere Erschlie&#223;ung und optimale Zuordnung der Stellpl&#228;tze</h3>
<p>Die Zuordnung der Mensa und der Sporthalle (schulische und &#246;ffentliche Nutzung) zum leistungsf&#228;higen Westring erlaubt eine <strong>kurze und kosteng&#252;nstige Erschlie&#223;ung</strong>.</p>
<div id="attachment_3567" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/Konzept_der_Stadt_Kiel.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3567" title="Konzept der Stadt Kiel" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/Konzept_der_Stadt_Kiel-240x138.jpg" alt="Konzept der Stadt Kiel" width="240" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Konzept der Stadt Kiel</p></div>
<p>Bei dem Entwurf der Verwaltung soll die Erschlie&#223;ung &#252;ber die Veloroute Hansastra&#223;e erfolgen, d.h. zun&#228;chst muss der Verkehr vom Westring einbiegen in die Schauenburgerstra&#223;e, vorbei am Seiteneingang der Goetheschule, links ab in die Fahrradstra&#223;e Hansastra&#223;e, vorbei am weiteren Eingang der Goetheschule, dann an der Vorfahrtsstra&#223;e Alsenstra&#223;e vorbei und dann weiter bis zur Hansastr.48, abbiegen &#252;ber den B&#252;rgersteig und den Parkplatz, die B&#246;schung hoch, wo mehrere B&#228;ume gef&#228;llt werden m&#252;ssen und dann entlang der neuen Erschlie&#223;ungsstra&#223;e.</p>
<p>Diesen langen Weg muss die Feuerwehr, die Essenanlieferung, das Personal, die M&#252;llentsorgung, die W&#228;schelieferung, das Reinigungspersonal, die Wartungskr&#228;fte, die Getr&#228;nkelieferanten nehmen.</p>
<p><strong>Das kommt auf uns zu!</strong></p>
<p><strong>Die Verwaltung spricht von einem Auto!</strong> Wenn das wirklich der Fall ist, bedeutet das, f&#252;r ein Auto wird eine 80 Meter lange Erschlie&#223;ungsstra&#223;e gebaut, mit ca. zwei Meter St&#252;tzmauer, mit einem  ein Meter tiefen Fundament, und kostet ca. 400.000 €.</p>
<p><strong>Wo parken die Autos?</strong> Bei unserem Entwurf hinter der Mensa und die Parkpl&#228;tze k&#246;nnen f&#252;r beide Geb&#228;ude genutzt werden. Beim Verwaltungsentwurf sind die Parkpl&#228;tze direkt vor der Klassenzeile angeordnet.</p>
<p>Bei nur zwanzig Veranstaltungen im Jahr ist von bis zu acht- bis zehntausend Besuchern auszugehen.</p>
<h3>2. Minderung des Verkehrsl&#228;rms vom Westring</h3>
<p>Wir alle wissen, dass der Verkehr am Westring weniger geworden ist. Und doch gehen vom Westring noch L&#228;rm und Schadstoffe aus. Deshalb wollen wir mit dem Mensabau abschirmen und einen gesch&#252;tzten Bereich schaffen.</p>
<h3>3. Schonung des  erhaltenswerten Baumbestands</h3>
<div id="attachment_3571" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-1.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3571 " title="Anliegerkonzept" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-1-240x169.jpg" alt="" width="240" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Anliegerkonzept</p></div>
<p>Beide Entw&#252;rfe m&#252;ssen auf den Sportplatz reinfahren und trotzdem kann man versuchen dort reinzufahren, wo kaum ein Baum steht.</p>
<ul>
<li>Bei uns bleiben die B&#228;ume am Kindergarten erhalten</li>
<li>Auch die Kugelb&#228;ume bleiben erhalten</li>
<li>Und auch vor der Ricarda-Huch-Schule k&#246;nnen B&#228;ume erhalten bleiben</li>
</ul>
<p>Alle genannten B&#228;ume m&#252;ssen beim Verwaltungsentwurf gef&#228;llt werden. In der <strong>Summe</strong> sind das &#252;ber <strong>drei&#223;ig erhaltenswerte Laubb&#228;ume</strong> (erhebliche Kosten f&#252;r Ausgleich und Ersatz).</p>
<h3>4. Zus&#228;tzlich nutzbare Sportfl&#228;chen</h3>
<p>Weil die Parkpl&#228;tze hinter der Mensa liegen, wo auch die Anlieferung passiert, k&#246;nnen wir eine weitere Sportfl&#228;che neben der neuen Klassenzeile einrichten, wo der Verwaltungsentwurf einen gro&#223;en Parkplatz vorsieht.</p>
<h3>5. Kurze, direkte Fu&#223;wege</h3>
<p>Jetzt haben wir eine <strong>Besonderheit</strong> im Alternativentwurf, eine Idee aus der letzten Veranstaltung. Die neue Klassenzeile erh&#228;lt im Erdgescho&#223; einen breiten, attraktiven Durchgang. Dadurch entsteht die geforderte Sichtbeziehung und <strong>kurze, direkte Wege</strong> zur Mensa. Dieser Weg bildet die Hauptfu&#223;g&#228;ngerachse in unserem Entwurf. Auch von der Ricarda-Huch-Schule sind es kurze Wege zur Mensa und zu den neuen Fachr&#228;umen.</p>
<p>Jetzt gibt es auch Fu&#223;wege von der Hansastra&#223;e und vom Westring zur Hauptachse (siehe Zeichnung).</p>
<p>Wir bieten <strong>viele Wege zur Auswahl</strong> und im Verwaltungsentwurf muss man oben an der Klassenzeile vorbeigehen, um zur Mensa zu kommen. Und wenn die Mensa geschlossen ist, muss man immer um die Mensa herumgehen, um von einer Schule zur anderen zu gehen.</p>
<h3>6. &#214;ffnung zum Stadtteil „Bereich Holtenauer Stra&#223;e“</h3>
<p>Die Durchl&#228;ssigkeit in Ost-West-Beziehung zwischen Universit&#228;t und Stadtteil ist durch das vielf&#228;ltige Fu&#223;wegenetz des Alternativentwurfs vorbildlich gel&#246;st.  	Der Verwaltungsentwurf grenzt den Campus gegen das Umfeld unn&#246;tig ab.</p>
<h3>7. Nachbarschaftliches R&#252;cksichtsgebot</h3>
<p>Der vorhandene Sportplatz und die privaten G&#228;rten bilden heute einen gro&#223;en, zusammenh&#228;ngenden innerst&#228;dtischen Freiraum. Diese Qualit&#228;t sollte erhalten bleiben. Eine bauliche Abschirmung der privaten G&#228;rten w&#228;re somit 	kontraproduktiv.</p>
<h3>8. Wirtschaftlichkeit (Einsparung von ca. 700.000 €)</h3>
<p>Die Lage am Westring erspart die Kosten in der H&#246;he von ca. (TEUR400) f&#252;r eine neue <strong>Erschlie&#223;ungsstra&#223;e</strong> von der Hansastra&#223;e:</p>
<ul>
<li>komplizierte Feuerwehrzufahrt</li>
<li>Anlieferverkehr f&#252;r Tagesbetrieb und Sonderveranstaltungen</li>
<li>Entsorgung von M&#252;ll</li>
</ul>
<p>Ebenso entf&#228;llt der<strong> Totalumbau des Parkplatzes</strong> (ca. TEUR150).</p>
<p>Weiterhin lie&#223;en sich durch den Standort am Westring Kosten in der Gr&#246;&#223;enordnung von (ca. TEUR150) im Bereich der Schaffung von neuen <strong>Sportst&#228;ttenumbaus vermeiden</strong> (einschlie&#223;lich Baumversatz und Neuanpflanzung).</p>
<h3>FAZIT:</h3>
<p>Die Argumente sind auf unserer Seite. Der Alternativentwurf ist als Entwurf zu verstehen, in dem selbstverst&#228;ndlich die Anordnung der Geb&#228;ude am Westring (wie z.B. t-f&#246;rmig oder kompakt) beliebig &#228;nderbar ist. Auch ein Austausch der Geb&#228;ude wie zum Beispiel Sporthalle und Mensa st&#246;rt die Argumente nicht.</p>
<p><strong>Professor Hense in de<strong>n Kieler Nachrichten</strong></strong><strong> vom 27. Februar:</strong></p>
<p>&#8220;Diese Planung besteht aus lauter Kompromissen&#8221;&#8230;&#8221;Auf dem Ax5 Entwurf seien die Fl&#228;chen ohne leitende Hand wahllos verstreut. Er vermisse eine st&#228;dtebauliche Grundsatzplanung. &#8220;Ich w&#252;rde dringend empfehlen, die Mensa am Westring zu bauen.&#8221;</p>
<p><strong>Zus&#228;tzlich erg&#228;nzte Professor Hense sp&#228;ter gegen&#252;ber den Anwohnern:</strong></p>
<p>&#8220;Mit dem Entwurf des Schulamtes m&#246;gen die Interessen der beteiligten Schulen befriedigt sein, die Chance f&#252;r eine st&#228;dtebauliche und inhaltliche Neufindung des Ortes, insbesondere dessen Bezug zum Stadtteil, wird jedoch vergeben.</p>
<p>Im Interesse der Stadtentwicklung w&#228;re ein Architektenwettbewerb als Diskussionsgrundlage zweifellos der bessere Weg gewesen.&#8221;</p>
<div id="attachment_3571" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-1.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3571 " title="Anliegerkonzept Variante 1" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-1-240x169.jpg" alt="Anliegerkonzept" width="240" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Anliegerkonzept Variante 1</p></div>
<div id="attachment_3572" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-2.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3572 " title="Anliegerkonzept Variante 2" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-2-240x169.jpg" alt="" width="240" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Anliegerkonzept Variante 2</p></div>
<div id="attachment_3573" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-3.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3573 " title="Anliegerkonzept Variante 3" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-3-240x169.jpg" alt="Anliegerkonzept Variante 2" width="240" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Anliegerkonzept Variante 3</p></div>
<div id="attachment_3574" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-4.jpg" rel="lightbox[id3556]"><img class="size-medium wp-image-3574 " title="Anliegerkonzept Variante 4" src="http://www.foerdeperspektiven.de/wp-content/uploads/2010/02/100226_Anliegerkonzepte_Schulzentrum-Westring-4-240x169.jpg" alt="Anliegerkonzept Variante 3" width="240" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Anliegerkonzept Variante 4</p></div>
<p>Der Artikel wurde am 3. M&#228;rz 2010 aktualisiert. (Anm. d. Redaktion)</p>
<div class="clearer"></div>
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		</item>
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		<title>Neue Museumsmeile &#8220;Museen am Meer&#8221; an der Kieler F&#246;rde geplant</title>
		<link>http://www.foerdeperspektiven.de/2010/02/22/neue-museumsmeile-museen-am-meer-an-der-kieler-foerde-geplant</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Minka Nieswand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsmeile]]></category>
		<category><![CDATA[Planungswerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunsthalle zu Kiel im Zentrum der Museumsmeile
Die Idee einer Museumsmeile bzw. einer Kulturmeile, die alle kulturellen Einrichtungen der Landeshauptstadt miteinander verbindet, wird schon seit l&#228;ngerer Zeit diskutiert. Auch im Zuge der Planungswerkstatt zur Zukunft der Innenstadt wurde ein &#8216;Museumsbogen&#8217; zur Aufwertung der kulturellen Institutionen unter einem gemeinsamen CI vorgeschlagen.
Nun sind die Landeshauptstadt Kiel, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kunsthalle zu Kiel im Zentrum der Museumsmeile</strong></p>
<p>Die Idee einer Museumsmeile bzw. einer Kulturmeile, die alle kulturellen Einrichtungen der Landeshauptstadt miteinander verbindet, wird schon seit l&#228;ngerer Zeit diskutiert. Auch im Zuge der Planungswerkstatt zur Zukunft der Innenstadt wurde ein &#8216;Museumsbogen&#8217; zur Aufwertung der kulturellen Institutionen unter einem gemeinsamen CI vorgeschlagen.</p>
<p>Nun sind die Landeshauptstadt Kiel, die Kieler Universit&#228;t sowie das Leibniz-Institut  f&#252;r Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) eine Museumskooperation eingegangen, die die Museen st&#228;rker miteinander vernetzen und ihre gemeinsamen Aktivit&#228;ten f&#246;rdern soll.</p>
<p><span id="more-3132"></span></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Museen am Meer&#8221; ist eine Museumsmeile an der Kieler F&#246;rde geplant, die die Besonderheiten der einzelnen Institutionen sowie ihre Gemeinsamkeiten zu einem kulturellen Profil herausarbeitet. Auch wird hierdurch die Verbindung von Naturwissenschaften und Kunst bzw. Kultur mehr gef&#246;rdert, was treffenderweise derzeit in den Ausstellungen &#8220;DOPPLEREFFEKT Bilder in Kunst und Wissenschaft&#8221; und &#8220;SEE HISTORY 2010 ART &amp; SCIENCE&#8221; in der <a href="http://www.kunsthalle-kiel.de/"title="Weiter zur Kunsthalle Kiel"  target="_blank" class="extlink">Kunsthalle</a> schon zu erleben ist.</p>
<p>Die Meile erstreckt sich ausgehend von der Stadtgalerie als s&#252;dlichstem Punkt bis zum Aquarium des Leibniz-Instituts f&#252;r Meereswissenschaften als n&#246;rdlichstem Punkt, dazwischen liegen der Warleberger Hof, das Schiffahrtsmuseum, die Kunsthalle, die Antikensammlung, das Zoologische Museum und die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung.</p>
<p>Wie in der Planungswerkstatt mehrfach gew&#252;nscht, w&#252;rde die Museumsmeile zu einer, wenn auch &#8220;nur&#8221; kulturellen Verbindung von Innenstadt, Altstadt und Hindenburgufer f&#252;hren, also die s&#252;dliche mit der n&#246;rdlichen Stadt verbinden und eine Flaniermeile bilden, die nicht nur w&#228;hrend der Museumsnacht verst&#228;rkt hervorgehoben werden sollte. In diesem Zusammenhang steht auch die geforderte Aufwertung der Altstadt zu einem m&#246;glichen Kulturviertel im Zentrum der Museen.</p>
<p>W&#252;nschenswert w&#228;re es auch kleinere Institutionen wie z. B. das Kommunale Kino in der Pumpe mit einzubeziehen. Dort werden eben nicht nur Filme f&#252;r die Masse, sondern auch die besonderen gezeigt, in deren Genuss der kulturelle Filmfreund sonst nicht k&#228;me.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Stadtentwicklung von Aarhus &#8211; ein Beispiel f&#252;r Kiel?</title>
		<link>http://www.foerdeperspektiven.de/2010/02/19/die-stadtentwicklung-von-aarhus-ein-beispiel-fuer-kiel</link>
		<comments>http://www.foerdeperspektiven.de/2010/02/19/die-stadtentwicklung-von-aarhus-ein-beispiel-fuer-kiel#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Minka Nieswand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Aarhus und ihre Entwicklung wurden im Zuge des Werkstattverfahrens zur Innenstadt schon mehrmals als Vorbild und Beispiel f&#252;r die Zukunft Kiels erw&#228;hnt.
Und wieder einmal muss man die Beispielhaftigkeit von Aarhus im Bereich der innovativen Baukultur und der Gestaltung des Stadtbildes der &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; herrschenden Kieler Tristesse entgegenstellen.
Die im folgenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Stadt Aarhus und ihre Entwicklung wurden im Zuge des Werkstattverfahrens zur Innenstadt schon mehrmals als Vorbild und Beispiel f&#252;r die Zukunft Kiels erw&#228;hnt.</strong></p>
<p>Und wieder einmal muss man die Beispielhaftigkeit von Aarhus im Bereich der innovativen Baukultur und der Gestaltung des Stadtbildes der &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; herrschenden Kieler Tristesse entgegenstellen.</p>
<p>Die im folgenden vorgestellten Projekte werden im Bereich des Hafens von Aarhus umgesetzt und zeigen, wie man gew&#252;nschte Funktionalit&#228;t mit mutiger Architektur verbinden kann. Ein weiterer interessanter Aspekt der Projekte ist, dass sie als Gewinner aus ausgeschriebenen Wettbewerben hervorgegangen sind.</p>
<p><span id="more-1528"></span></p><br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/Vdkb2k2N4PY/1.jpg" alt="media" /><br />
[Rufen Sie bitte den Beitrag auf der Webseite auf um das Video zu betrachten!]<p>Das Projekt <strong>Light*House</strong> ist Produkt mehrerer Architekturb&#252;ros (<a href="http://www.3xn.dk"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">3Xn A/S</a>, <a href="http://www.unstudio.com/"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">UNStudio</a>, <a href="http://www.gehlarchitects.com/"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">Gehl Architects Aps</a>, <a href="http://www.grontmij-carlbro.com/"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">Grontmij Carl Bro As</a>) und wurde unter dem Motto &#8220;Aarhus will have the best harbour front in Denmark&#8221; entwickelt.</p>
<p>Das Light*House soll Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, Einkaufsm&#246;glichkeiten und eine &#246;ffentlich zug&#228;ngliche Sky-Lounge beherbergen. Die Fertigstellung ist f&#252;r 2012 angesetzt.</p>
<p>Mehr zu diesem Projekt auf der Webseite <a href="http://www.lighthouse-aarhus.com/"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">www.lighthouse-aarhus.com</a> oder <a href="http://www.3xn.dk/en/lighthouse/"title="Weiter zur Webseite"  target="_blank" class="extlink">www.3xn.dk/en/lighthouse</a></p><br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/a5oyz0D9OLY/0.jpg" alt="media" /><br />
[Rufen Sie bitte den Beitrag auf der Webseite auf um das Video zu betrachten!]<p>Das Projekt <strong>The Iceberg</strong>, das von <a href="http://www.jdsarchitects.com/"title="Webseite des Architekturb&#252;ros"  target="_blank" class="extlink">JDS Architects</a> und <a href="http://www.cebra.info/"title="Architekturb&#252;ro aus Aarhus"  target="_blank" class="extlink">Cebra</a> entwickelt wurde, ist ebenfalls im Hafenbereich von Aarhus angesiedelt und bietet au&#223;ergew&#246;hnliche Wohnarchitektur in au&#223;ergew&#246;hnlicher Lage. 200 Wohnungen werden auf 25.000 qm geplant und voraussichtlich dieses Jahr fertiggestellt.</p>
<p>Mehr zu diesem Projekt auf der Webseite <a href="http://www.isbjerget.com/en/"title="Weiter zur Webseite des Projekts"  target="_blank" class="extlink">www.isbjerget.com</a></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://www.youtube.com/watch?v=a5oyz0D9OLY" length="1" type="application/unknown"/>
	</item>
		<item>
		<title>Neubewertung der Investorenkonzepte</title>
		<link>http://www.foerdeperspektiven.de/2010/02/18/neubewertung-der-investorenkonzepte</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 19:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Herold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ECE]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gedo]]></category>
		<category><![CDATA[Investor]]></category>
		<category><![CDATA[Matrix]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berraschend war gestern auf KN-online zu lesen, dass zwischen den Matrix-Investoren und den bisherigen Karstadt-Eigent&#252;mern bisher nur Vorvertr&#228;ge existieren. Angeblich sind noch keine Gelder geflossen &#8211; und ein konkretes Konzept steht sowieso noch aus.
Bisher ist nur von Entkernung und Revitalisierung die Rede, wobei sich die Frage stellt, was bei einem Stahlbeton-Skelettbau entkernt werden soll? Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berraschend war gestern auf KN-online zu lesen, dass zwischen den Matrix-Investoren und den bisherigen Karstadt-Eigent&#252;mern bisher nur Vorvertr&#228;ge existieren. Angeblich sind noch keine Gelder geflossen &#8211; und ein konkretes Konzept steht sowieso noch aus.</p>
<p>Bisher ist nur von Entkernung und Revitalisierung die Rede, wobei sich die Frage stellt, was bei einem Stahlbeton-Skelettbau entkernt werden soll? Die Revitalisierung steht wohl f&#252;r einen neuen Innenausbau, der jedoch auch dringend notwendig ist. Gr&#246;&#223;ere bauliche Eingriffe sollen nur im n&#246;rdlichen Bereich erfolgen, wodurch das Kaufhaus zum Alten Markt hin ge&#246;ffnet wird. Eine gro&#223;z&#252;gige, verglaste Fassade k&#246;nnte hier f&#252;r eine nat&#252;rliche Belichtung des Geb&#228;udes und f&#252;r die Erschlie&#223;ung der oberen Etagen sorgen. In der Summe zeichnet sich leider kein gro&#223;er Wurf ab. Eine „Initialz&#252;ndung f&#252;r die gesamte Quartiersentwicklung“ sieht anders aus.<span id="more-3126"></span></p>
<p><strong>ECE und Gedo weiter Thema</strong></p>
<p>Aufgrund der ern&#252;chternden Aussichten sind nun auch die beiden anderen Projektentwicklungskonzepte von Gedo und ECE wieder im Gespr&#228;ch. Das Konzept der „Rathausgalerie“ von Gedo sorgt weiterhin f&#252;r Diskussionen, war es doch w&#228;hrend der B&#252;rgerbeteiligung im vergangenen Jahr von B&#252;rgern und Fachleuten nahezu einstimmig abgelehnt worden. Sowie das Konzept f&#252;r das Schlossareal, welches die Architekten von ECE nach gro&#223;em Widerstand so ab&#228;nderten, dass in den &#252;berarbeiteten Pl&#228;nen das Kieler Schloss erhalten bleibt.</p>
<p><strong>Neues Einzelhandelsgutachten</strong></p>
<p>Ganz aktuell erschien Ende Januar der Zwischenbericht eines neuen Gutachtens zum Einzelhandel, welcher ein nicht ganz &#252;berraschendes Fazit trifft.</p>
<p>Kurz zusammen gefasst zeigt das Gutachten auf, dass die aktuelle Einkaufssituation in Kiel dem Bundesdurchschnitt entspricht und keine nennenswerten, quantitativen Defizite vorhanden sind. Es wird jedoch die Entwicklung eines Einzelhandelskonzeptes mit klaren Sortiments- und Ansiedlungsregeln empfohlen, um die Attraktivit&#228;t der Innenstadt und der Unterzentren zu steigern und diese langfristig zu sichern.</p>
<p>F&#252;r den Innenstadtbereich bedeutet dies, dass st&#228;dtebaulich die Aufenthaltsqualit&#228;t gesteigert werden muss, um das Zentrum mehr zu beleben. Es besteht kein Bedarf an weitere Einkaufszentren zus&#228;tzlich zum Karstadt-LEIK-Bereich, sondern eher eine „sanfte“, qualitative Sortimentsregelung seitens der Verwaltung.</p>
<p><strong>Eigentlich alles da</strong></p>
<p>F&#252;r Kieler kommt dieses Fazit in der Summe nicht wirklich &#252;berraschend. Eigentlich gibt es alles, was man zum Leben ben&#246;tigt. Es k&#246;nnte nur etwas sch&#246;ner in der Innenstadt sein&#8230;und ein bisschen am Wasser flanieren w&#228;re auch nett.</p>
<p>Download auf kiel.de: <a href="http://kiel.de/Aemter_61_bis_92/61/konzepte/Einzelhandelskonzept/EHK_Vortrag__JuK_2010-01-27_Wirtschaftsausschuss_3.pdf"title="Datei herunter laden"  class="extlink">Gutachten zum Einzelhandel, Zwischenbericht (PDF 3,6 Mb)</a></p>
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		<title>Ausverkauf an der H&#246;rn</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Minka Nieswand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hörn]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Artikel von KN-online zufolge wird an der H&#246;rn ein neues Prunkst&#252;ck Kieler Einheitsarchitektur geplant: die deutsche Telekom m&#246;chte nach einem Entwurf des Architekten der Germania-Arkaden ein Callcenter errichten.
Erst der Schmidbau, dann die Germania-Arkaden und nun das potentiell nicht minder triviale Callcenter&#8230;wie kann Kiel es schaffen den prominentesten Baugrund der Stadt derart misszugestalten?
Es scheint so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einem Artikel von KN-online zufolge wird an der H&#246;rn ein neues Prunkst&#252;ck Kieler Einheitsarchitektur geplant: die deutsche Telekom m&#246;chte nach einem Entwurf des Architekten der Germania-Arkaden ein Callcenter errichten.</strong></p>
<p>Erst der Schmidbau, dann die Germania-Arkaden und nun das potentiell nicht minder triviale Callcenter&#8230;wie kann Kiel es schaffen den prominentesten Baugrund der Stadt derart misszugestalten?</p>
<p>Es scheint so, als ob die Stadt mit jedem beliebigen Angebot lieb&#228;ugelt und so aus den Augen verliert, dass nicht nur eine Belebung der H&#246;rn, sondern auch eine Aufwertung notwendig ist. Diese kann und wird aber nicht durch herzlose Massenarchitektur erreicht werden.</p>
<p>Durch diese Ausf&#228;lle zerst&#246;rt die Stadt ihr gr&#246;&#223;tes Potential &#8211; das Meer in der Stadt: die H&#246;rn k&#246;nnte zum Mittelpunkt der Stadt werden, wenn man die Erlebnisqualit&#228;ten st&#228;rken und den Blick nicht durch unansehnliche Bauten versperren w&#252;rde.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt sich nicht jedem Investor an die Brust wirft, sondern selbst t&#228;tig wird und endlich einmal ein Projekt umsetzt, das den Kielern, Touristen sowie der architektonischen Qualit&#228;t des Stadtbildes zu Gute kommt und nicht nur der Stadtkasse.</p>
<p>Um solchen durch Investoren-Druck verursachten Baus&#252;nden in Zukunft vorzubeugen, sollten f&#252;r Baugr&#252;nde an der Wasserlinie Architekturwettbewerbe zur Pflicht werden. W&#228;re dem bereits so, w&#252;rde das Kieler Stadtbild durch eine bessere, vielf&#228;ltigere und vielleicht sogar mutigere (!) Baukultur bestimmt, die einer Landeshautpstadt eher angemessen w&#228;re.</p>
<p><strong>[Aktualisierung]</strong></p>
<p>Die Kieler Ratsversammlung stimmte heute nachmittag dem Wunsch der Telekom zu. In zweiter Reihe hinter den Germania-Arkaden auf 1800qm Fl&#228;che ist ein f&#252;nfgeschossiger Bau geplant, der von der Investorengesellschaft BPB getragen und voraussichtlich 2011 fertiggestellt wird. Die Stadt verspricht sich davon neue Impulse f&#252;r die Kai-City als Dienstleistungs- und Wohnstandort (Albig).</p>
<p>Es stellt sich hier die Frage, inwiefern ein Callcenter dies &#252;berhaupt leisten kann&#8230;z.B. ist bereits ein Callcenter an der H&#246;rn ans&#228;ssig, aber wirklich gest&#228;rkt hat es den Standort nicht&#8230;vielleicht gel&#228;nge dies ja durch eine au&#223;ergew&#246;hnliche Architektur?</p>
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