
Nach der Vorstellung der Vision des Altstadtquartiers von ECE, meldet sich nun auch der Geschäftsführer der Multi Development Germany GmbH (Duisburg) zu Wort, welcher für die Entwicklungspläne des Karstadt-Areals verantwortlich ist.
Im Gegensatz zu ECE wird eine Erweiterung des Einkaufsbereichs der Innenstadt skeptisch betrachtet, da eine Neu- bzw. Umgestaltung und Verbesserung der vorhandenen Verkaufsflächen sinnvoller und finanziell tragbarer erscheint.
Nachtrag:
Mittlerweile ist nicht mehr Multi Development, sondern Pirelli Real Estate für das Karstadt-Areal verantwortlich. Geplant werden soll von Hamburg aus in Zusammenarbeit mit einem Kieler Architekturbüro.
Auch ECE soll Interesse an der Immobilie bekundet haben, aber es gibt leider noch keine konkreten Stellungnahmen, ob schon Gespräche stattgefunden haben.
Ein weiterer Interessent ist die Centrum Grundstücksgesellschaft aus Düsseldorf, die seit anderthalb Jahren Eigentümer des LEIK ist. Auch hier wird derzeit an Plänen für eine gemeinsame Lösung für das Karstadt-LEIK-Areal gearbeitet.
Konkrete Informationen sollen aber erst in den nächsten Wochen veröffentlicht werden…
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Kieler Nachrichten.
Ja, das wird wohl leider ein Traum bleiben, obwohl auch in den Entwürfen des Kieler Stadtplanungsamtes ähnliche Ansätze in Form einer gläserenen Passage enthalten sind.
Man darf gespannt sein, inwieweit die Investoren das Gebäude entkernen und die Fassaden zur Umgebung öffnen werden. Wenn man sich bisherigen Projekte der MATRIX Immobilien AG ansieht, besteht doch einige Hoffnung auf eine zufriedenstellende Lösung für die Kieler Innenstadt und den bestehenden Einzelhandel.
Nur eine offene Wegeverbindung vom Altem Markt zum Bootshafen wird es wohl nicht geben. Zu groß wäre der Verlust an wertvoller Verkaufsfläche.
Mein Traum:
Den kompletten Karstadt/LEIK Komplex abreißen und durch eine weitläufige, niedrig umbaute Schleife zum Bootshafen ersetzen.
Die Front mit Douglas, H&M, Thalia wird aufgelockert und durch einzelne, baulich getrennte Shopping-inseln ersetzt.
Entlang der Eggerstedtstraße ensteht eine ähnliche Gebäudeansammlung. Es darf natürlich gerne der ein oder andere größere Komplex stehen, um Ketten wie Thalia oder H&M zu halten.
Darüber hinaus ergänzen kleine Shops und Cafes das Angebot und durch die aufgelockerte Bauweise werden Eggerstedtsraße (das dortige Möbelhaus und das Cafe), Alter Markt und Bootshafen für Fußgänger auch optisch verbunden.
Es sollte möglich sein, vom Alten Markt zum Bootshafen zu blicken und eventuell sogar auf die Terminals zu schauen.
Wie gesagt, ein Traum von mir
Interessante Diskussion hier.
Einige Kleinigkeiten habe ich auch dazu zu sagen.
Zum einen zu den Läden in der Innenstadt: Es wird immer schlimmer. Zum einen gibt es einige Läden doppelt.Und Es gibt immernoch genug Ketten, die es hier in Kiel nicht gibt. Das LEIK wäre doch optimal für Galeria Kaufhof oder Saturn. Auch Ketten wie Conrad, KFC, Dunkin Donuts, uvm, würden (auch wenns letztendlich seelenlose Ketten sind) ein wenig mehr Abwechslung bringen.
Dennoch sollte selbstverständlich auch Platz sein für kleinere Läden, die unabhängig von Konzernen existieren. Eine Möglichkeit dies zu einigermaßen kontrollieren wäre, dass die Mieten für selbstständige Kleinunternehmer einfach niedriger sind, als für Konzerne.
Ein paar Kleinere Läden ,Kioske ,paar mehr Restaurants und Bars, würden der Innenstadt schon ein wenig mehr Charakter geben. Somit wäre die Innenstadt auch nach Ladenschluss ein wenig belebter, da Restaurants ja bekanntlich ein wenig länger aufhaben.
Und was die Optik betrifft, sollte sich die Innenstadt definitiv mal verändern. Denn so sieht es einfach nur hässlich aus. Sähe die Innenstadt ein wenig einladender aus, wäre ich dort sicher öfters und würde somit auch mehr konsumieren.
Es würde schon reichen, einige Fassaden zu errichten. Altstadtfassaden hätten Stil (zumindest um den Alten Markt rum). Auch das Schloss sollte einfach mal ein wenig ansehnlicher Gestaltet werden. Die restliche Innenstadt kann ja eher so in modernerem, aber dennoch Ästetischem Stil verändert werden.
Wenn die Kieler Innenstadt irgendwann mal besser aussieht, wäre dies sicher auch besser für den Tourismus, der zurzeit ja nur der KiWo und den Kreuzfahrtschiffen besteht. Da die Kreuzfahrttouristen (laut Heinz) oft enttäuscht sind von dieser Stadt, kommen die sicher nicht wieder hierher, oder empfehlen unsere Stadt gar weiter. Es wird möglicherweise nur von einer hässlichen Stadt erzählt.
Dabei hat Kiel mit seiner Lage an der Ostsee, doch ein so großes Potenzial, eine Touristenstadt zu sein, dafür müsste sie nur ein wenig schöner sein.
Liebe Jasmin,
dein Wunsch in allen Ehren, oder der Wunsch der Deutschen nach einem flächendeckenden Heidelberg als Reaktion auf die zweifellos immensen Verluste des 2. Weltkriegs oder auch der Stadtsanierungen der Nachkriegszeit. Aber das Thema ist erheblich komplexer, als dass der Wunsch nach Gemütlichkeit den Bau von Retorten rechtfertigen würde. Keine Frage, die Holstenstraße hat erhebliche gestalterische und inhaltliche Mängel. Das LEIK leidet schon an zu geringer Fläche, die eine zu geringe Kundenfrequenz für die wenigen Läden nach sich zieht. Die Einfalt der Läden ist zu beklagen, aber den hohen Mieten geschuldet. Das ist der Markt, und wenn die Eigentümer nicht mitziehen, dann lässt sich in unserem System beklagenswerter Weise nichts machen.
Wie dem auch sei, der Versuch, Lübeck oder andere Städte nachzuäffen, kann nix werden. Kiel hat eine eigene Identität, die auch mit der Geschichte zu tun hat, und diese ist letztlich die Basis für neue Entwicklungen. Da gilt es, z.B. in der Eggerstedtstraße umfassende Stadtreparatur zu betreiben, diese Nachkriegssünde gehört getilgt und ist auf der Agenda der Stadtplaner. Das Schloss muss samt Umgebung fortentwickelt werden, eine introvertierte Shoppingmall kann da aber gewiss nicht die ultima ratio sein. Da geht mehr.
Man muss das Gute, was vorhanden ist, als Basis nehmen und aus der Wasserlage, so wie am Bootshafen schon intelligent geschehen, das Optimum herausholen. Da kann man z.B. von Aarhus sehr viel lernen, auch was z.B. die Holstenbrücke als Stadtkanal angeht.
Was Kiel braucht, ist städteplanerische Kompetenz in der Verwaltung und eine offene wie öffentliche Debatte, in der Fachleute und Anwohner einen Dialog führen. Nicht zuletzt, damit der vermeintliche Patentvorschlag, Karstadt am liebsten mit Fachwerk zu versehen, als Irrweg verstanden wird.
Die Idee von Heinz find ich gar nicht verkehrt. Viele, mich eingeschlossen, wünschen sich ein bischen alten Flair in Kiel. Es ist schade das durch die Bombardierung so gut wie nichts vom ursprünglichen Kiel erhalten werden konnte.
Natürlich sollte man sich schon etwas auf die alten Fotos stützen und nicht einfach irgendeine “alte” Fassade bauen. Mir selber gefallen gerade Städte wie Lübeck oder Rostock auf Grund der Gemütlichkeit beim shoppen.
Ich glaube auch nicht, dass das Problem beim Leik die Größe ist. Nachdem man den Sophienhof und die Holstenstrasse durchlaufen ist, hat man einfach alles gesehen und hat genug. Was in der Innenstadt fehlt ist Abwechslung in der Geschäftsauswahl. Alles wiederholt sich zwei- bis dreimal.
Bloß nicht noch mehr neumodische Fronten in der Innenstadt. Am Hafen kann das gerne Einzug halten.
Der Vorschlag von Heinz, ein Mittelalter-Disneyland zu schaffen, ist grausig. Solche Wünsche zeugen von einem grundsätzlichen historischen Unverständnis. Eine Stadt ist ja ein sich entwickelnder Raum mit historischen Schichten. Das Mittelalter gibts in Kiel nicht mehr und darf auch nicht vorgetäuscht werden. Man kann natürlich Straßengrundrisse verändern, die überdehnte Schneise Eggerstedtstraße zurückbauen, aber bitte keine vorgepappten Mittelalter-Jahrmarktsfassaden. Das 21. Jahrhundert sollte eigene Ausdrucksformen haben.
Wenn bei den drei Projekten, die im Innenstadtbereich zur Zeit diskutiert werden, nach einer Priorität gefragt wird: Der Karstadt-Leik-Komplex ist auf jeden Fall auf Platz 1. Wenn dieses Projekt in trockenen Tüchern ist, kann man sich über die anderen beiden unterhalten.
Das Leik läuft schlecht, weil es zu klein ist bzw. weil in den Obergeschossen keine Durchgangsmöglichkeiten z.B. zu Karstadt vorhanden sind. Wenn nun der gesamte Komplex neu gestaltet wird, dann sind die Erfolgsaussichten weitaus größer.
Was aus meiner Sicht bisher zu wenig beachtet wurde, ist der “Ringschluss”, den eine Passage vom Alten Markt zum Bootshafen schaffen würde. Ein Problem der Fußgängerzone in Kiel ist die Eindimensionalität, man muss auf dem Hin- und Rückweg die Holstenstraße benutzen und zweimal dieselbe Strecke gehen. In Zukunft bestünde mit oberer Holstenstraße, Passage, Bootshafen, C&A eine attraktive Schleife, von der alle in diesem Bereich profitieren könnten.
Was die Architektur betrifft, kann ich Heinz nur zustimmen. Die Ecke Holstenstraße/Schumacherstraße am Alten Markt (zusammen 114 m Fassade) sollte historisierend (ist das der richtige Fachbegriff?) gestaltet werden. Dabei sollte man durchaus historische Fotos von dieser Stelle zu Rate ziehen. Die Fassade am Bootshafen (160 m) dagegen kann etwas moderner sein, mein Favorit wäre eine Orientierung am “zweiten” C&A-Gebäude auf der anderen Wasserseite.
Mit geordnetem Rückbau zur „alten Altstadt“ auch gegen den Klimawandel vorgehen!
Ich wohne in der Altstadt mit Blick auf den Asmus-Bremer-Platz.
Immer wenn ich an einem Sonntagmorgen im Sommer zum Brötchenholen zur Konditorei Fiedler ging, begegneten mir hunderte von italienischen Touristen, die sich vor Ihrer Ostseekreuzfahrt noch schnell die Altstadtsehenswürdigkeiten anschauen wollten. Doch dann diese enttäuschten Gesichter!
Bei der Neugestaltung sollte deshalb versucht werden, den Erwartungshaltungen der Besucher nach traditionellen Klischees einer Altstadt so gut wie möglich Rechnung zu tragen.
Es macht nichts, wenn der Besucher sieht, dass die Altstadt „Neu“ ist. Es kommt auf das Gefühl an:
–Altstadt, schön, Wohlfühlen – angenehm Einkaufen-!
Ein Rückbau eröffnet die Chance, in der baulichen Gestaltung zu mittelalterlichfrühneuzeitlichen Dimensionen zurückzukehren. (Auch wenn es eine solche Altstadt so hier nie gegeben hat).
Hinter kleinteiligen „alten“ Fassaden könnten auch die vorhandenen großen Verkaufsflächen gegebenenfalls erhalten bleiben.
Neue große Einkaufszentren sind hier meiner Meinung nach fehl am Platz.
Auch der Komplex Rathausgalerie sollte, „altstädtisch“ wie oben beschrieben, das Rathaus als Mittelpunkt einrahmen. Gerade der Kuhberg, die Treppenstraße, die Hohe Straße, die Kurze Straße mit den angrenzenden Hinterhöfen bieten meiner Meinung nach ideale Voraussetzungen für „kleinteilige“ Altstadtnachbildungen.
Die Wohnfunktion der Innenstadt sollte in allen Straßen wieder hergestellt werden. Die für eine Geschäftsstadt charakteristische Verödung außerhalb der Geschäfts- und Flanierzeiten könnte damit vermieden werden.
Kiel ist Klimaschutzstadt.
Bei der „altstadtmäßigen“ Fassadengestaltung sollte die Chance für die Anbringung eines Wärmeschutzes nicht verpasst werden! Energieeinsparung hilft den Klimawandel zu bremsen!
Neben der Energieeinsparung bietet ein Wärmedämmverbundsystem auch für die neue „alte“ Fassadengestaltung größte Freiheit.
Selbst historische Gebäude werden mit einem Wärmedämmverbundsystem saniert. Von den Ornamenten auf den Fassaden werden Abgüsse gemacht und anschließend aus Dämmmaterial nachgebildet.
Dies sind entsprechend teure Formteile, die sich erst durch Vielfachnutzen rechnen.
In diesem Sinne wäre eine gesamte Altstadtsanierung eine Herausforderung.
Mit dem Hinweis auf die umbaute Rolltreppe mit dem LEIK-Schild legst du deinen Finger auch in eine böse Innenstadt-Wunde. Da ist bei Konzept und Planung ja alles schief gegangen. :-)
Ich denke unabhängig von günstigem, zentralen Parkraum, der in allen deutschen Innenstädten eine Herausforderung darstellt, muss die Altstadt wieder attraktiver werden. Die Bildung eines weiteren innerstädtischen Einkaufsschwerpunktes neben Sophienhof und Altstadt ist auf jeden Fall kritisch zu sehen. Es besteht nämlich tatsächlich die Gefahr, dass die Geschäfte um den Alten Markt dann noch mehr Kundschaft verlieren.
Eine verträgliche Lösung könnte sein, dass die Altstadt aufgewertet wird durch durch einige Standard-Magnete (größere Elektronikmärkte und Bekleidungsfilialisten) und eine lebendigere Gastronomie, die den Stadtkern auch spät am Abend noch belebt. Dieser Kern sollte bis zum gelungenen Bootshafen reichen. Die Holstenstraße, als Verbindungsglied zum Sophienhof/Cinemaxx-Komplex solle jedoch nur als Achse ausgebildet werden. Ich bezweifle stark, dass genug Kaufkraft nach Kiel hinein gezogen werden kann um einen flächigen Einkaufsbereich vom Bahnhof bis zur Dänischen Straße am Leben zu erhalten.
Im Frühjahr 2009 ist OB-Wahl, man darf gespannt sein, wie sich die verschiedenen Parteien zu den Innenstadtplänen positionieren. Das wird ein ein heißes Thema!
Hallo Tobias :)
Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Überlegung noch einen Shoppingkomplex zu erschaffen. Am Beispiel LEIK sieht man doch das dies nicht wirklich gefruchtet hat. Warum noch mehr Läden hinstellen, wenn diese doch nicht gut besucht werden? Warum die Einkäufer noch mehr verteilen?
Das erste was geändert werden müsste, sind die Parkkosten. Jeden den ich kenne, schrecken nämlich genau diese ab. Ich geh mal davon aus, dass die meisten Parkhäuser Privatleuten gehören, insofern kann Kiel da wahrscheinlich nicht viel dran drehen. Dies ist aber meiner Meinung nach das größte Problem.
Zum anderen braucht die Innenstadt definitiv Abwechslung und Auflockerung der grauen Steinklötze. Wie wäre es mit ein paar Outletläden, in NRW sind das die reinsten Publikumsmagnete. Desweiteren fehlt ein gescheiter CD/DVD Laden. Wer stöbern will, geht nicht zu Karstadt. Desweiteren wär ein bisschen mehr Grün schön oder ein paar mehr Möglichkeiten zum draußen sitzen. Der Wasserbereich neben C&A (mit Namen hab ichs nicht so*g*) ist schon mal klasse geworden. Wenn Kiel schon nicht mehr viel von alten Gebäuden hält, sollte man vielleicht mehr das Wasserthema aufgreifen. Liegt ja nahe..und in der Hinsicht die Holstenstraße designen.
Vielen Dank Jasmin für deinen ausführlichen Kommentar! Damit sprichst du wahrscheinlich vielen Kielern aus der Seele.
Aber noch ist die ECE-Studie nur eine Vision, die gegenüber anderen Modellen allerdings den Vorsprung der geklärten Finanzierunglage besitzt. Im Augenblick konkurrieren mit der Rathausgalerie und der Sanierung des Karstadt-Komplexes noch zwei weitere Modelle im Gespräch. Wir arbeiten gerade an einem 3D-Modell der Innenstadt und werden hier demnächst die unterschiedlichen Ansätze darstellen.
Klar ist aber, dass die Innenstadt aufgewertet werden muss, um gegen Citti und Raisdorf bestehen zu können. Die Quantität des Angebotes in der Innenstadt muss aber genau analysiert werden, damit sich nicht nur die üblichen Filialisten aneinanderreihen.
Die ganzen großen Herren sollten sich lieber mal die Frage stellen WARUM die Kieler Innenstadt immer mehr ausstirbt. Wer von uns normal Verdienenden auf Parkplatzsuche ist, weiß wahrscheinlich wovon ich rede.
Wenn ich beim Citymarkt oder in Raisdorf die Möglichkeit habe umsonst zu parken, warum soll ich dann in der Innenstadt 2€ und mehr die Stunde bezahlen? Das sind umgerechnet 4 DM und das sollte man nicht vergessen!! Wer hätte das früher schon bezahlt?
Ich habe eine Weile in Wuppertal gelebt, das einen ähnlichen Aufbau zum shoppen hat wie Kiel. Allerdings besteht hier die Möglichkeit in den Cityarkaden die 1.Stunde für 60 Cent zu parken, danach wird leicht gesteigert. Um auch am Samstag Kundschaft zu ziehen, ist dort ab 16 Uhr freies parken..und das Konzekt klappt. Die Innenstadt ist immer gut besucht gewesen.
Zum anderen wiederholen sich die Geschäfte einfach zu sehr. Das was man in der unteren Hälfte der Holstenstraße findet, findet man auf der anderen Seite Richtung Alter Markt nochmal. Wozu braucht eine kleine Stadt wie Kiel 2x Karstadt, 2xC&A, 3xH&M ect. in einer Straße? Für mich völlig unerklärlich. Ist doch kein Wunder, wenn die Holstenstrasse dann nicht mehr in ihrem vollen Umfang genutzt wird.
Als ich jetzt noch lesen musste, dass Pläne bestehen, in denen es darum geht, dass (wenn auch hässliche) Schloss abzureißen, um dort noch ein Shoppingcenter hinzustellen ist mir fast die Hutschnur geplatzt. Kiel sollte sich lieber mal Gedanken machen, etwas von seinem alten Charme vor Kriegszeit wieder aufzubauen, anstatt die Innenstadt immer mehr zu verschandeln. Ein gutes Beispiel hier für ist der neue “alte” Bahnhof. Ein richtig tolles Ergebnis.
Eine Neugestaltung wäre auf jeden Fall wünschenswert, dann würde dieser Teil der Stadt vielleicht ja mal wieder zum Verweilen einladen…
Die Altstadt wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren wirklich entwickeln…dass da so viele Parkhäuser und Brachen sind ist wirklich unerträglich!
Das Bild gibt die trostlose Atmosphäre dort gut wieder. :-)
Bitte berichtet weiter so! Es ist schön, dass eine Webseite mal alle Entwicklungen zusammenträgt.