Kai-City Kiel: Wasserplatz am Germaniahafen wird ausgebaut – Die Landeshauptstadt Kiel öffnet sich mit dem Projekt Kai-City Kiel als urbaner Lebensraum noch weiter zum Wasser.
So wird am Germaniahafen ein neuer Wasserplatz ausgebaut, der mit Freiflächen und Treppenanlagen künftig die Kieler Innenstadt noch enger mit dem Stadtteil Gaarden verbinden wird. Gleichzeitig soll der Platz als Ort für Gastronomie und Veranstaltungen dienen. Das Bauvorhaben soll spätestens im Juni 2008 abgeschlossen sein.
Außengastronomie und zahlreiche Sitzmöglichkeiten auf den Treppenstufen wie bei der Hörn-Campus-Hafentreppe laden demnächst an der Ostseite des Germaniahafens zum Verweilen ein. Um die Blickbeziehung zwischen Wasserplatz und Germaniahafen noch weiter zu öffnen, werden vorhandene Bäume verpflanzt. Gastronomie wird im nördlichen und südlichen Bereich angesiedelt. Durch die zwei zentralen Treppenanlagen mit integriertem Rampenbereich wird zudem die unterschiedliche Höhensituation von West nach Ost bis zum Gaardener Ring überwunden. Damit wird der Platz barrierefrei und funktionsgerecht gestaltet.
Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt rund 1,3 Mio. Euro. Gefördert wird das Projekt durch das allgemeine Bund-Länder-Programm Städtebauförderung. Der Anteil der Stadt daran beträgt 580.000 Euro.
Das Platzkonzept geht auf den 1995 durch die Ratsversammlung beschlossenen, städtebaulichen Rahmenplan zurück. Im fortgeschriebenen Masterplan wurde die Ausbauplanung mit der Germaniahafen-Umbauung sowie der Schmid-Bebauung an der Nordseite weiter optimiert. Die Gesamt- und Projektkoordination des Wasserplatzausbaus in der Kai-City Kiel erfolgt durch die städtische Abteilung Hörnkoordination des Stadtplanungsamtes. Mit der Planung wurden die Kieler Landschaftsarchitekten Bendfeldt und Partner beauftragt. Für die örtliche Bauüberwachung ist die Kieler IPP Ingenieurgesellschaft Possel & Partner zuständig. Die Ausführung liegt bei der SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH aus Kiel.
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